Ferienhaus kaufen 2026: Standort, Rendite und Vermietung im Überblick

Ferienhaus kaufen 2026: Standort, Rendite und Vermietung im Überblick

Ein Ferienhaus kaufen – das bedeutet mehr als ein Zweitwohnsitz am Lieblingsort. Richtig ausgewählt verbindet ein Ferienhaus Eigennutzung mit einer rentablen Kapitalanlage. Anders als bei einer Ferienwohnung erwerben Sie ein freistehendes Objekt mit mehr Platz, mehr Privatsphäre und einer anderen Vermietungsdynamik. Dieser Artikel zeigt, worauf es beim Kauf eines Ferienhauses ankommt, welche Rendite realistisch ist und welche Standorte sich als Investment eignen.

Ferienhaus kaufen: Was unterscheidet es von der Ferienwohnung?

Beim Ferienhaus kaufen Sie ein eigenständiges Gebäude – meist mit Grundstück, oft für Familien oder größere Gruppen. Das hat Konsequenzen für Preis, Vermietung und Rendite:

  • Höheres Einstiegskapital: Ein Ferienhaus kostet in gefragten Lagen meist deutlich mehr als eine vergleichbare Ferienwohnung.

  • Ganzhausvermietung: Sie vermieten das gesamte Objekt – die Nächtigungspreise sind höher, die Auslastung jedoch saisonabhängiger.

  • Mehr Eigenverantwortung: Ein freistehendes Haus erfordert mehr Instandhaltung als eine Wohnung in einer betreuten Anlage – es sei denn, ein professioneller Betreiber übernimmt das Management.

  • Grundstückswert: Anders als bei der Wohnung erwerben Sie Grund und Boden, was die langfristige Wertstabilität stärken kann.

Wie viel Rendite bringt ein Ferienhaus?

Die Rendite eines Ferienhauses hängt von Kaufpreis, Nächtigungspreis, Auslastung und Betreibermodell ab. In gefragten Ganzjahreslagen liegt die Nettomietrendite typischerweise zwischen 3 und 5,5 Prozent. Ferienhäuser erzielen höhere Nächtigungspreise als Wohnungen, sind aber stärker von der Saison abhängig.

Ein Rechenbeispiel: Ein Ferienhaus in einer alpinen Lage kostet 550.000 €. Bei einem Nächtigungspreis von 320 € und einer Auslastung von 55 Prozent über 200 Vermietungstage ergibt sich ein Bruttoertrag von rund 35.200 € pro Jahr. Nach Abzug von Betreibergebühr und laufenden Kosten verbleibt eine Nettorendite von etwa 4,5 Prozent.

Um die Rendite für ein konkretes Ferienhaus mit Ihren eigenen Zahlen zu berechnen, steht der Renditerechner von INVESTMENT & living kostenlos zur Verfügung. Er projiziert Cashflow und Eigenkapitalrendite über 30 Jahre.

Vergleich: Ferienhaus vs. Ferienwohnung als Kapitalanlage

Wer ein Ferienhaus kaufen möchte, sollte es bewusst gegen die Ferienwohnung abwägen. Beide Objekttypen haben unterschiedliche Stärken:

Kriterium

Ferienhaus

Ferienwohnung

Ø Nettomietrendite

3–5,5 %

3–6 %

Einstiegskapital

ab ca. 400.000 €

ab ca. 200.000 €

Nächtigungspreis

Hoch

Mittel

Auslastung

Saisonabhängiger

Gleichmäßiger (Pool)

Eigennutzung

Mehr Platz & Privatsphäre

Kompakt, betreut

Instandhaltung

Höher (ganzes Gebäude)

Geringer

Grundstückswert

Im Eigentum

Anteilig

Die Tabelle zeigt: Das Ferienhaus punktet mit höheren Nächtigungspreisen, mehr Platz und Grundbesitz – die Ferienwohnung mit niedrigerem Kapitalbedarf, gleichmäßigerer Auslastung über einen Vermietungspool und geringerem Aufwand. Welcher Objekttyp besser passt, hängt von Budget und Anlageziel ab.

Welche Standorte eignen sich, um ein Ferienhaus zu kaufen?

Wie bei jeder Ferienimmobilie entscheidet der Standort über Auslastung und Wertentwicklung. Für Ferienhäuser sind Lagen mit Ganzjahrestourismus und stabiler Nachfrage nach größeren Objekten besonders interessant.

Österreichische Alpen

Tirol, Steiermark und Salzburger Land bieten Sommer- und Wintersaison. Ferienhäuser für Familien und Gruppen sind hier ganzjährig gefragt, die Nettorendite liegt bei 4–5 Prozent.

Kärntner Seenregion und Nockberge

Resort-Lagen in Kärnten verbinden Seezugang im Sommer mit Skitourismus im Winter. Größere Ferienhäuser profitieren von der Nachfrage nach Familienunterkünften.

Bayerische Alpen

Regionen mit hoher Kaufkraft und limitiertem Angebot bieten überdurchschnittliche Wertstabilität – ideal für Käufer, die Wertsteigerung über reine Mietrendite stellen.

Was Käufer beim Ferienhaus kaufen häufig übersehen

Höhere Instandhaltungskosten

Ein freistehendes Haus verursacht mehr laufende Kosten als eine Wohnung: Dach, Fassade, Garten, Heizung. Planen Sie eine jährliche Instandhaltungsrücklage von 1–1,5 Prozent des Gebäudewerts ein.

Betreibermodell oder Eigenverwaltung

Ohne professionellen Betreiber tragen Sie Vermietung, Reinigung und Gästekommunikation selbst. Ein Buy-to-Let Modell mit Betreiber nimmt Ihnen diesen Aufwand ab – zum Preis einer Betreibergebühr von 20–35 Prozent des Mietertrags.

Kaufnebenkosten

In Österreich betragen sie rund 10–12 Prozent des Kaufpreises, in Deutschland 9–14 Prozent. Bei einem Ferienhaus von 550.000 € sind das schnell 55.000 bis 77.000 € – die vollständig in die Renditeberechnung gehören.

Gewerbliche Vermietung und Steuer

Die kurzfristige Vermietung eines Ferienhauses gilt steuerlich häufig als gewerbliche Tätigkeit. Das betrifft Umsatzsteuer und mögliche Vorsteuerrückerstattung. Eine Beratung vor dem Kauf ist sinnvoll.

Provisionsfrei ein Ferienhaus kaufen

Beim Kauf über klassische Makler fällt meist eine Provision von 3–6 Prozent an – bei einem Ferienhaus von 550.000 € sind das 16.500 bis 33.000 €. Plattformen, die direkt mit Bauträgern zusammenarbeiten, ermöglichen den provisionsfreien Kauf und verbessern damit die Anfangsrendite spürbar.

Wer das Thema breiter betrachten möchte, findet in unserem Leitfaden zur Immobilie als Kapitalanlage 2026 weitere Grundlagen.

Häufige Fragen zum Ferienhaus kaufen

Lohnt sich ein Ferienhaus als Kapitalanlage?

Ja, wenn Standort und Betreibermodell stimmen. Ein Ferienhaus in einer Ganzjahreslage erzielt 3–5,5 Prozent Nettorendite und bietet zugleich Eigennutzung mit viel Platz. Die höheren Instandhaltungskosten und die saisonabhängigere Auslastung sollten jedoch realistisch einkalkuliert werden.

Was kostet ein Ferienhaus als Investment?

Im Premium-Segment des DACH-Raums beginnen Ferienhäuser als Kapitalanlage bei etwa 400.000 € und reichen je nach Lage und Größe bis weit über 1,5 Millionen €. Hinzu kommen Kaufnebenkosten von 10–14 Prozent.

Ferienhaus oder Ferienwohnung – was ist die bessere Kapitalanlage?

Beide haben Vorzüge. Die Ferienwohnung bietet geringeren Kapitalbedarf, gleichmäßigere Auslastung und weniger Aufwand. Das Ferienhaus bietet höhere Nächtigungspreise, mehr Platz und Grundbesitz. Für Anleger mit höherem Budget und Wunsch nach Eigennutzung ist das Ferienhaus attraktiv.

Kann ich das Ferienhaus selbst nutzen?

Bei Buy-to-Let Modellen ja – begrenzt auf einige Wochen im Jahr. Die genaue Regelung steht im Betreibervertrag. Mehr Eigennutzung bedeutet geringere Vermietungsrendite.

Fazit

Wer ein Ferienhaus kaufen möchte, erwirbt mehr als eine Immobilie – ein freistehendes Objekt mit Grundbesitz, Eigennutzungsmöglichkeit und der Chance auf solide Rendite. Entscheidend sind eine Ganzjahreslage, ein durchdachtes Betreibermodell und eine ehrliche Kalkulation, die Instandhaltung und Kaufnebenkosten vollständig berücksichtigt. Mit dem richtigen Standort und einem professionellen Betreiber wird das Ferienhaus zur Kombination aus Lebensqualität und Kapitalanlage.

INVESTMENT & living kuratiert geprüfte, provisionsfreie Ferienimmobilien im DACH-Raum und begleitet Sie von der Renditeberechnung bis zum Kauf. Entdecken Sie aktuelle Ferienimmobilien bei INVESTMENT & living.

Ferienhaus kaufen 2026: Standort, Rendite und Vermietung im Überblick

Ein Ferienhaus kaufen – das bedeutet mehr als ein Zweitwohnsitz am Lieblingsort. Richtig ausgewählt verbindet ein Ferienhaus Eigennutzung mit einer rentablen Kapitalanlage. Anders als bei einer Ferienwohnung erwerben Sie ein freistehendes Objekt mit mehr Platz, mehr Privatsphäre und einer anderen Vermietungsdynamik. Dieser Artikel zeigt, worauf es beim Kauf eines Ferienhauses ankommt, welche Rendite realistisch ist und welche Standorte sich als Investment eignen.

Ferienhaus kaufen: Was unterscheidet es von der Ferienwohnung?

Beim Ferienhaus kaufen Sie ein eigenständiges Gebäude – meist mit Grundstück, oft für Familien oder größere Gruppen. Das hat Konsequenzen für Preis, Vermietung und Rendite:

  • Höheres Einstiegskapital: Ein Ferienhaus kostet in gefragten Lagen meist deutlich mehr als eine vergleichbare Ferienwohnung.

  • Ganzhausvermietung: Sie vermieten das gesamte Objekt – die Nächtigungspreise sind höher, die Auslastung jedoch saisonabhängiger.

  • Mehr Eigenverantwortung: Ein freistehendes Haus erfordert mehr Instandhaltung als eine Wohnung in einer betreuten Anlage – es sei denn, ein professioneller Betreiber übernimmt das Management.

  • Grundstückswert: Anders als bei der Wohnung erwerben Sie Grund und Boden, was die langfristige Wertstabilität stärken kann.

Wie viel Rendite bringt ein Ferienhaus?

Die Rendite eines Ferienhauses hängt von Kaufpreis, Nächtigungspreis, Auslastung und Betreibermodell ab. In gefragten Ganzjahreslagen liegt die Nettomietrendite typischerweise zwischen 3 und 5,5 Prozent. Ferienhäuser erzielen höhere Nächtigungspreise als Wohnungen, sind aber stärker von der Saison abhängig.

Ein Rechenbeispiel: Ein Ferienhaus in einer alpinen Lage kostet 550.000 €. Bei einem Nächtigungspreis von 320 € und einer Auslastung von 55 Prozent über 200 Vermietungstage ergibt sich ein Bruttoertrag von rund 35.200 € pro Jahr. Nach Abzug von Betreibergebühr und laufenden Kosten verbleibt eine Nettorendite von etwa 4,5 Prozent.

Um die Rendite für ein konkretes Ferienhaus mit Ihren eigenen Zahlen zu berechnen, steht der Renditerechner von INVESTMENT & living kostenlos zur Verfügung. Er projiziert Cashflow und Eigenkapitalrendite über 30 Jahre.

Vergleich: Ferienhaus vs. Ferienwohnung als Kapitalanlage

Wer ein Ferienhaus kaufen möchte, sollte es bewusst gegen die Ferienwohnung abwägen. Beide Objekttypen haben unterschiedliche Stärken:

Kriterium

Ferienhaus

Ferienwohnung

Ø Nettomietrendite

3–5,5 %

3–6 %

Einstiegskapital

ab ca. 400.000 €

ab ca. 200.000 €

Nächtigungspreis

Hoch

Mittel

Auslastung

Saisonabhängiger

Gleichmäßiger (Pool)

Eigennutzung

Mehr Platz & Privatsphäre

Kompakt, betreut

Instandhaltung

Höher (ganzes Gebäude)

Geringer

Grundstückswert

Im Eigentum

Anteilig

Die Tabelle zeigt: Das Ferienhaus punktet mit höheren Nächtigungspreisen, mehr Platz und Grundbesitz – die Ferienwohnung mit niedrigerem Kapitalbedarf, gleichmäßigerer Auslastung über einen Vermietungspool und geringerem Aufwand. Welcher Objekttyp besser passt, hängt von Budget und Anlageziel ab.

Welche Standorte eignen sich, um ein Ferienhaus zu kaufen?

Wie bei jeder Ferienimmobilie entscheidet der Standort über Auslastung und Wertentwicklung. Für Ferienhäuser sind Lagen mit Ganzjahrestourismus und stabiler Nachfrage nach größeren Objekten besonders interessant.

Österreichische Alpen

Tirol, Steiermark und Salzburger Land bieten Sommer- und Wintersaison. Ferienhäuser für Familien und Gruppen sind hier ganzjährig gefragt, die Nettorendite liegt bei 4–5 Prozent.

Kärntner Seenregion und Nockberge

Resort-Lagen in Kärnten verbinden Seezugang im Sommer mit Skitourismus im Winter. Größere Ferienhäuser profitieren von der Nachfrage nach Familienunterkünften.

Bayerische Alpen

Regionen mit hoher Kaufkraft und limitiertem Angebot bieten überdurchschnittliche Wertstabilität – ideal für Käufer, die Wertsteigerung über reine Mietrendite stellen.

Was Käufer beim Ferienhaus kaufen häufig übersehen

Höhere Instandhaltungskosten

Ein freistehendes Haus verursacht mehr laufende Kosten als eine Wohnung: Dach, Fassade, Garten, Heizung. Planen Sie eine jährliche Instandhaltungsrücklage von 1–1,5 Prozent des Gebäudewerts ein.

Betreibermodell oder Eigenverwaltung

Ohne professionellen Betreiber tragen Sie Vermietung, Reinigung und Gästekommunikation selbst. Ein Buy-to-Let Modell mit Betreiber nimmt Ihnen diesen Aufwand ab – zum Preis einer Betreibergebühr von 20–35 Prozent des Mietertrags.

Kaufnebenkosten

In Österreich betragen sie rund 10–12 Prozent des Kaufpreises, in Deutschland 9–14 Prozent. Bei einem Ferienhaus von 550.000 € sind das schnell 55.000 bis 77.000 € – die vollständig in die Renditeberechnung gehören.

Gewerbliche Vermietung und Steuer

Die kurzfristige Vermietung eines Ferienhauses gilt steuerlich häufig als gewerbliche Tätigkeit. Das betrifft Umsatzsteuer und mögliche Vorsteuerrückerstattung. Eine Beratung vor dem Kauf ist sinnvoll.

Provisionsfrei ein Ferienhaus kaufen

Beim Kauf über klassische Makler fällt meist eine Provision von 3–6 Prozent an – bei einem Ferienhaus von 550.000 € sind das 16.500 bis 33.000 €. Plattformen, die direkt mit Bauträgern zusammenarbeiten, ermöglichen den provisionsfreien Kauf und verbessern damit die Anfangsrendite spürbar.

Wer das Thema breiter betrachten möchte, findet in unserem Leitfaden zur Immobilie als Kapitalanlage 2026 weitere Grundlagen.

Häufige Fragen zum Ferienhaus kaufen

Lohnt sich ein Ferienhaus als Kapitalanlage?

Ja, wenn Standort und Betreibermodell stimmen. Ein Ferienhaus in einer Ganzjahreslage erzielt 3–5,5 Prozent Nettorendite und bietet zugleich Eigennutzung mit viel Platz. Die höheren Instandhaltungskosten und die saisonabhängigere Auslastung sollten jedoch realistisch einkalkuliert werden.

Was kostet ein Ferienhaus als Investment?

Im Premium-Segment des DACH-Raums beginnen Ferienhäuser als Kapitalanlage bei etwa 400.000 € und reichen je nach Lage und Größe bis weit über 1,5 Millionen €. Hinzu kommen Kaufnebenkosten von 10–14 Prozent.

Ferienhaus oder Ferienwohnung – was ist die bessere Kapitalanlage?

Beide haben Vorzüge. Die Ferienwohnung bietet geringeren Kapitalbedarf, gleichmäßigere Auslastung und weniger Aufwand. Das Ferienhaus bietet höhere Nächtigungspreise, mehr Platz und Grundbesitz. Für Anleger mit höherem Budget und Wunsch nach Eigennutzung ist das Ferienhaus attraktiv.

Kann ich das Ferienhaus selbst nutzen?

Bei Buy-to-Let Modellen ja – begrenzt auf einige Wochen im Jahr. Die genaue Regelung steht im Betreibervertrag. Mehr Eigennutzung bedeutet geringere Vermietungsrendite.

Fazit

Wer ein Ferienhaus kaufen möchte, erwirbt mehr als eine Immobilie – ein freistehendes Objekt mit Grundbesitz, Eigennutzungsmöglichkeit und der Chance auf solide Rendite. Entscheidend sind eine Ganzjahreslage, ein durchdachtes Betreibermodell und eine ehrliche Kalkulation, die Instandhaltung und Kaufnebenkosten vollständig berücksichtigt. Mit dem richtigen Standort und einem professionellen Betreiber wird das Ferienhaus zur Kombination aus Lebensqualität und Kapitalanlage.

INVESTMENT & living kuratiert geprüfte, provisionsfreie Ferienimmobilien im DACH-Raum und begleitet Sie von der Renditeberechnung bis zum Kauf. Entdecken Sie aktuelle Ferienimmobilien bei INVESTMENT & living.

Ferienhaus kaufen 2026: Standort, Rendite und Vermietung im Überblick

Ein Ferienhaus kaufen – das bedeutet mehr als ein Zweitwohnsitz am Lieblingsort. Richtig ausgewählt verbindet ein Ferienhaus Eigennutzung mit einer rentablen Kapitalanlage. Anders als bei einer Ferienwohnung erwerben Sie ein freistehendes Objekt mit mehr Platz, mehr Privatsphäre und einer anderen Vermietungsdynamik. Dieser Artikel zeigt, worauf es beim Kauf eines Ferienhauses ankommt, welche Rendite realistisch ist und welche Standorte sich als Investment eignen.

Ferienhaus kaufen: Was unterscheidet es von der Ferienwohnung?

Beim Ferienhaus kaufen Sie ein eigenständiges Gebäude – meist mit Grundstück, oft für Familien oder größere Gruppen. Das hat Konsequenzen für Preis, Vermietung und Rendite:

  • Höheres Einstiegskapital: Ein Ferienhaus kostet in gefragten Lagen meist deutlich mehr als eine vergleichbare Ferienwohnung.

  • Ganzhausvermietung: Sie vermieten das gesamte Objekt – die Nächtigungspreise sind höher, die Auslastung jedoch saisonabhängiger.

  • Mehr Eigenverantwortung: Ein freistehendes Haus erfordert mehr Instandhaltung als eine Wohnung in einer betreuten Anlage – es sei denn, ein professioneller Betreiber übernimmt das Management.

  • Grundstückswert: Anders als bei der Wohnung erwerben Sie Grund und Boden, was die langfristige Wertstabilität stärken kann.

Wie viel Rendite bringt ein Ferienhaus?

Die Rendite eines Ferienhauses hängt von Kaufpreis, Nächtigungspreis, Auslastung und Betreibermodell ab. In gefragten Ganzjahreslagen liegt die Nettomietrendite typischerweise zwischen 3 und 5,5 Prozent. Ferienhäuser erzielen höhere Nächtigungspreise als Wohnungen, sind aber stärker von der Saison abhängig.

Ein Rechenbeispiel: Ein Ferienhaus in einer alpinen Lage kostet 550.000 €. Bei einem Nächtigungspreis von 320 € und einer Auslastung von 55 Prozent über 200 Vermietungstage ergibt sich ein Bruttoertrag von rund 35.200 € pro Jahr. Nach Abzug von Betreibergebühr und laufenden Kosten verbleibt eine Nettorendite von etwa 4,5 Prozent.

Um die Rendite für ein konkretes Ferienhaus mit Ihren eigenen Zahlen zu berechnen, steht der Renditerechner von INVESTMENT & living kostenlos zur Verfügung. Er projiziert Cashflow und Eigenkapitalrendite über 30 Jahre.

Vergleich: Ferienhaus vs. Ferienwohnung als Kapitalanlage

Wer ein Ferienhaus kaufen möchte, sollte es bewusst gegen die Ferienwohnung abwägen. Beide Objekttypen haben unterschiedliche Stärken:

Kriterium

Ferienhaus

Ferienwohnung

Ø Nettomietrendite

3–5,5 %

3–6 %

Einstiegskapital

ab ca. 400.000 €

ab ca. 200.000 €

Nächtigungspreis

Hoch

Mittel

Auslastung

Saisonabhängiger

Gleichmäßiger (Pool)

Eigennutzung

Mehr Platz & Privatsphäre

Kompakt, betreut

Instandhaltung

Höher (ganzes Gebäude)

Geringer

Grundstückswert

Im Eigentum

Anteilig

Die Tabelle zeigt: Das Ferienhaus punktet mit höheren Nächtigungspreisen, mehr Platz und Grundbesitz – die Ferienwohnung mit niedrigerem Kapitalbedarf, gleichmäßigerer Auslastung über einen Vermietungspool und geringerem Aufwand. Welcher Objekttyp besser passt, hängt von Budget und Anlageziel ab.

Welche Standorte eignen sich, um ein Ferienhaus zu kaufen?

Wie bei jeder Ferienimmobilie entscheidet der Standort über Auslastung und Wertentwicklung. Für Ferienhäuser sind Lagen mit Ganzjahrestourismus und stabiler Nachfrage nach größeren Objekten besonders interessant.

Österreichische Alpen

Tirol, Steiermark und Salzburger Land bieten Sommer- und Wintersaison. Ferienhäuser für Familien und Gruppen sind hier ganzjährig gefragt, die Nettorendite liegt bei 4–5 Prozent.

Kärntner Seenregion und Nockberge

Resort-Lagen in Kärnten verbinden Seezugang im Sommer mit Skitourismus im Winter. Größere Ferienhäuser profitieren von der Nachfrage nach Familienunterkünften.

Bayerische Alpen

Regionen mit hoher Kaufkraft und limitiertem Angebot bieten überdurchschnittliche Wertstabilität – ideal für Käufer, die Wertsteigerung über reine Mietrendite stellen.

Was Käufer beim Ferienhaus kaufen häufig übersehen

Höhere Instandhaltungskosten

Ein freistehendes Haus verursacht mehr laufende Kosten als eine Wohnung: Dach, Fassade, Garten, Heizung. Planen Sie eine jährliche Instandhaltungsrücklage von 1–1,5 Prozent des Gebäudewerts ein.

Betreibermodell oder Eigenverwaltung

Ohne professionellen Betreiber tragen Sie Vermietung, Reinigung und Gästekommunikation selbst. Ein Buy-to-Let Modell mit Betreiber nimmt Ihnen diesen Aufwand ab – zum Preis einer Betreibergebühr von 20–35 Prozent des Mietertrags.

Kaufnebenkosten

In Österreich betragen sie rund 10–12 Prozent des Kaufpreises, in Deutschland 9–14 Prozent. Bei einem Ferienhaus von 550.000 € sind das schnell 55.000 bis 77.000 € – die vollständig in die Renditeberechnung gehören.

Gewerbliche Vermietung und Steuer

Die kurzfristige Vermietung eines Ferienhauses gilt steuerlich häufig als gewerbliche Tätigkeit. Das betrifft Umsatzsteuer und mögliche Vorsteuerrückerstattung. Eine Beratung vor dem Kauf ist sinnvoll.

Provisionsfrei ein Ferienhaus kaufen

Beim Kauf über klassische Makler fällt meist eine Provision von 3–6 Prozent an – bei einem Ferienhaus von 550.000 € sind das 16.500 bis 33.000 €. Plattformen, die direkt mit Bauträgern zusammenarbeiten, ermöglichen den provisionsfreien Kauf und verbessern damit die Anfangsrendite spürbar.

Wer das Thema breiter betrachten möchte, findet in unserem Leitfaden zur Immobilie als Kapitalanlage 2026 weitere Grundlagen.

Häufige Fragen zum Ferienhaus kaufen

Lohnt sich ein Ferienhaus als Kapitalanlage?

Ja, wenn Standort und Betreibermodell stimmen. Ein Ferienhaus in einer Ganzjahreslage erzielt 3–5,5 Prozent Nettorendite und bietet zugleich Eigennutzung mit viel Platz. Die höheren Instandhaltungskosten und die saisonabhängigere Auslastung sollten jedoch realistisch einkalkuliert werden.

Was kostet ein Ferienhaus als Investment?

Im Premium-Segment des DACH-Raums beginnen Ferienhäuser als Kapitalanlage bei etwa 400.000 € und reichen je nach Lage und Größe bis weit über 1,5 Millionen €. Hinzu kommen Kaufnebenkosten von 10–14 Prozent.

Ferienhaus oder Ferienwohnung – was ist die bessere Kapitalanlage?

Beide haben Vorzüge. Die Ferienwohnung bietet geringeren Kapitalbedarf, gleichmäßigere Auslastung und weniger Aufwand. Das Ferienhaus bietet höhere Nächtigungspreise, mehr Platz und Grundbesitz. Für Anleger mit höherem Budget und Wunsch nach Eigennutzung ist das Ferienhaus attraktiv.

Kann ich das Ferienhaus selbst nutzen?

Bei Buy-to-Let Modellen ja – begrenzt auf einige Wochen im Jahr. Die genaue Regelung steht im Betreibervertrag. Mehr Eigennutzung bedeutet geringere Vermietungsrendite.

Fazit

Wer ein Ferienhaus kaufen möchte, erwirbt mehr als eine Immobilie – ein freistehendes Objekt mit Grundbesitz, Eigennutzungsmöglichkeit und der Chance auf solide Rendite. Entscheidend sind eine Ganzjahreslage, ein durchdachtes Betreibermodell und eine ehrliche Kalkulation, die Instandhaltung und Kaufnebenkosten vollständig berücksichtigt. Mit dem richtigen Standort und einem professionellen Betreiber wird das Ferienhaus zur Kombination aus Lebensqualität und Kapitalanlage.

INVESTMENT & living kuratiert geprüfte, provisionsfreie Ferienimmobilien im DACH-Raum und begleitet Sie von der Renditeberechnung bis zum Kauf. Entdecken Sie aktuelle Ferienimmobilien bei INVESTMENT & living.

Ferienhaus kaufen 2026: Standort, Rendite und Vermietung im Überblick

Ein Ferienhaus kaufen – das bedeutet mehr als ein Zweitwohnsitz am Lieblingsort. Richtig ausgewählt verbindet ein Ferienhaus Eigennutzung mit einer rentablen Kapitalanlage. Anders als bei einer Ferienwohnung erwerben Sie ein freistehendes Objekt mit mehr Platz, mehr Privatsphäre und einer anderen Vermietungsdynamik. Dieser Artikel zeigt, worauf es beim Kauf eines Ferienhauses ankommt, welche Rendite realistisch ist und welche Standorte sich als Investment eignen.

Ferienhaus kaufen: Was unterscheidet es von der Ferienwohnung?

Beim Ferienhaus kaufen Sie ein eigenständiges Gebäude – meist mit Grundstück, oft für Familien oder größere Gruppen. Das hat Konsequenzen für Preis, Vermietung und Rendite:

  • Höheres Einstiegskapital: Ein Ferienhaus kostet in gefragten Lagen meist deutlich mehr als eine vergleichbare Ferienwohnung.

  • Ganzhausvermietung: Sie vermieten das gesamte Objekt – die Nächtigungspreise sind höher, die Auslastung jedoch saisonabhängiger.

  • Mehr Eigenverantwortung: Ein freistehendes Haus erfordert mehr Instandhaltung als eine Wohnung in einer betreuten Anlage – es sei denn, ein professioneller Betreiber übernimmt das Management.

  • Grundstückswert: Anders als bei der Wohnung erwerben Sie Grund und Boden, was die langfristige Wertstabilität stärken kann.

Wie viel Rendite bringt ein Ferienhaus?

Die Rendite eines Ferienhauses hängt von Kaufpreis, Nächtigungspreis, Auslastung und Betreibermodell ab. In gefragten Ganzjahreslagen liegt die Nettomietrendite typischerweise zwischen 3 und 5,5 Prozent. Ferienhäuser erzielen höhere Nächtigungspreise als Wohnungen, sind aber stärker von der Saison abhängig.

Ein Rechenbeispiel: Ein Ferienhaus in einer alpinen Lage kostet 550.000 €. Bei einem Nächtigungspreis von 320 € und einer Auslastung von 55 Prozent über 200 Vermietungstage ergibt sich ein Bruttoertrag von rund 35.200 € pro Jahr. Nach Abzug von Betreibergebühr und laufenden Kosten verbleibt eine Nettorendite von etwa 4,5 Prozent.

Um die Rendite für ein konkretes Ferienhaus mit Ihren eigenen Zahlen zu berechnen, steht der Renditerechner von INVESTMENT & living kostenlos zur Verfügung. Er projiziert Cashflow und Eigenkapitalrendite über 30 Jahre.

Vergleich: Ferienhaus vs. Ferienwohnung als Kapitalanlage

Wer ein Ferienhaus kaufen möchte, sollte es bewusst gegen die Ferienwohnung abwägen. Beide Objekttypen haben unterschiedliche Stärken:

Kriterium

Ferienhaus

Ferienwohnung

Ø Nettomietrendite

3–5,5 %

3–6 %

Einstiegskapital

ab ca. 400.000 €

ab ca. 200.000 €

Nächtigungspreis

Hoch

Mittel

Auslastung

Saisonabhängiger

Gleichmäßiger (Pool)

Eigennutzung

Mehr Platz & Privatsphäre

Kompakt, betreut

Instandhaltung

Höher (ganzes Gebäude)

Geringer

Grundstückswert

Im Eigentum

Anteilig

Die Tabelle zeigt: Das Ferienhaus punktet mit höheren Nächtigungspreisen, mehr Platz und Grundbesitz – die Ferienwohnung mit niedrigerem Kapitalbedarf, gleichmäßigerer Auslastung über einen Vermietungspool und geringerem Aufwand. Welcher Objekttyp besser passt, hängt von Budget und Anlageziel ab.

Welche Standorte eignen sich, um ein Ferienhaus zu kaufen?

Wie bei jeder Ferienimmobilie entscheidet der Standort über Auslastung und Wertentwicklung. Für Ferienhäuser sind Lagen mit Ganzjahrestourismus und stabiler Nachfrage nach größeren Objekten besonders interessant.

Österreichische Alpen

Tirol, Steiermark und Salzburger Land bieten Sommer- und Wintersaison. Ferienhäuser für Familien und Gruppen sind hier ganzjährig gefragt, die Nettorendite liegt bei 4–5 Prozent.

Kärntner Seenregion und Nockberge

Resort-Lagen in Kärnten verbinden Seezugang im Sommer mit Skitourismus im Winter. Größere Ferienhäuser profitieren von der Nachfrage nach Familienunterkünften.

Bayerische Alpen

Regionen mit hoher Kaufkraft und limitiertem Angebot bieten überdurchschnittliche Wertstabilität – ideal für Käufer, die Wertsteigerung über reine Mietrendite stellen.

Was Käufer beim Ferienhaus kaufen häufig übersehen

Höhere Instandhaltungskosten

Ein freistehendes Haus verursacht mehr laufende Kosten als eine Wohnung: Dach, Fassade, Garten, Heizung. Planen Sie eine jährliche Instandhaltungsrücklage von 1–1,5 Prozent des Gebäudewerts ein.

Betreibermodell oder Eigenverwaltung

Ohne professionellen Betreiber tragen Sie Vermietung, Reinigung und Gästekommunikation selbst. Ein Buy-to-Let Modell mit Betreiber nimmt Ihnen diesen Aufwand ab – zum Preis einer Betreibergebühr von 20–35 Prozent des Mietertrags.

Kaufnebenkosten

In Österreich betragen sie rund 10–12 Prozent des Kaufpreises, in Deutschland 9–14 Prozent. Bei einem Ferienhaus von 550.000 € sind das schnell 55.000 bis 77.000 € – die vollständig in die Renditeberechnung gehören.

Gewerbliche Vermietung und Steuer

Die kurzfristige Vermietung eines Ferienhauses gilt steuerlich häufig als gewerbliche Tätigkeit. Das betrifft Umsatzsteuer und mögliche Vorsteuerrückerstattung. Eine Beratung vor dem Kauf ist sinnvoll.

Provisionsfrei ein Ferienhaus kaufen

Beim Kauf über klassische Makler fällt meist eine Provision von 3–6 Prozent an – bei einem Ferienhaus von 550.000 € sind das 16.500 bis 33.000 €. Plattformen, die direkt mit Bauträgern zusammenarbeiten, ermöglichen den provisionsfreien Kauf und verbessern damit die Anfangsrendite spürbar.

Wer das Thema breiter betrachten möchte, findet in unserem Leitfaden zur Immobilie als Kapitalanlage 2026 weitere Grundlagen.

Häufige Fragen zum Ferienhaus kaufen

Lohnt sich ein Ferienhaus als Kapitalanlage?

Ja, wenn Standort und Betreibermodell stimmen. Ein Ferienhaus in einer Ganzjahreslage erzielt 3–5,5 Prozent Nettorendite und bietet zugleich Eigennutzung mit viel Platz. Die höheren Instandhaltungskosten und die saisonabhängigere Auslastung sollten jedoch realistisch einkalkuliert werden.

Was kostet ein Ferienhaus als Investment?

Im Premium-Segment des DACH-Raums beginnen Ferienhäuser als Kapitalanlage bei etwa 400.000 € und reichen je nach Lage und Größe bis weit über 1,5 Millionen €. Hinzu kommen Kaufnebenkosten von 10–14 Prozent.

Ferienhaus oder Ferienwohnung – was ist die bessere Kapitalanlage?

Beide haben Vorzüge. Die Ferienwohnung bietet geringeren Kapitalbedarf, gleichmäßigere Auslastung und weniger Aufwand. Das Ferienhaus bietet höhere Nächtigungspreise, mehr Platz und Grundbesitz. Für Anleger mit höherem Budget und Wunsch nach Eigennutzung ist das Ferienhaus attraktiv.

Kann ich das Ferienhaus selbst nutzen?

Bei Buy-to-Let Modellen ja – begrenzt auf einige Wochen im Jahr. Die genaue Regelung steht im Betreibervertrag. Mehr Eigennutzung bedeutet geringere Vermietungsrendite.

Fazit

Wer ein Ferienhaus kaufen möchte, erwirbt mehr als eine Immobilie – ein freistehendes Objekt mit Grundbesitz, Eigennutzungsmöglichkeit und der Chance auf solide Rendite. Entscheidend sind eine Ganzjahreslage, ein durchdachtes Betreibermodell und eine ehrliche Kalkulation, die Instandhaltung und Kaufnebenkosten vollständig berücksichtigt. Mit dem richtigen Standort und einem professionellen Betreiber wird das Ferienhaus zur Kombination aus Lebensqualität und Kapitalanlage.

INVESTMENT & living kuratiert geprüfte, provisionsfreie Ferienimmobilien im DACH-Raum und begleitet Sie von der Renditeberechnung bis zum Kauf. Entdecken Sie aktuelle Ferienimmobilien bei INVESTMENT & living.

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